21.
Nov
2009
Futtermittelhersteller investiert rund vier Millionen Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Noczynski   

WN 2009-06-03

 

Futtermittelhersteller investiert rund vier Millionen Euro

 

 

Die Firma Haneberg & Leusing kauft ein 15 000 Quadratmeter großes Areal an der L 874, um dort einen neuen Standort zu errichten.Fotos:
(Uwe Renners)

 

 

Altenberge - Rund vier Millionen Euro will der Futtermittelhersteller Haneberg & Lesuing in Altenberge investieren. Dies berichtete gestern Geschäftsführer Dr. Josef Luislampe im Gespräch mit den WN. Der Rat der Gemeinde hat in seiner vergangenen nichtöffentlichen Sitzung die Weichen gestellt, damit das Unternehmen 15 000 Quadratmeter Fläche im Gewerbegebiet direkt an der L 874 kaufen kann. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2010 beginnen. Das Unternehmen, dass zu 100 Prozent der Bröring-Gruppe angehört, will an dem Standort eine Silobatterie mit etwa 15 000 bis 20 000 Tonnen Lagerkapazität schaffen. Zudem Büroräume, Lagerhallen, eine Flüssigdüngeranlage sowie eine Düngermischanlage. „Wir wollen Getreide annehmen und Mischfutter abgeben“, brachte Luislampe das Konzept auf den Punkt.


„Das ist für die Gemeinde ein absolut positives Zeichen, da kann man nur hinterstehen“, sagte Bürgermeister Jochen Paus. Seit einem Jahr habe man mit dem Unternehmen Gespräche geführt. „Dabei haben wir auch das Thema Silohöhen, Emissionsschutz und Anlieferung abgeklopft“, erklärte Paus. Ein Punkt sei die Vorgabe gewesen, dass die Wohnqualität im Baugebiet Lütke Berg III nicht beeinträchtigt werden dürfe. Dr. Josef Luislampe erklärte, der komplette Umschlag des angelieferten Getreides finde in den Hallen und nicht auf dem Außengelände statt. Dadurch würde es keine großen Staubbelastungen geben. Luislampe: „Das ist alles streng geregelt.“
Jochen Paus berichtete, dass die Gemeinde darauf bestanden habe, dass kein Mischfutterwerk entsteht. Das angelieferte Getreide wird demnach von Altenberge aus zum Mischfutterwerk nach Schöppingen gebracht. Deshalb sei der Standort mit dem B54-Anschluss mit Bedacht gewählt worden. „Wir brauchen einen Ort, an dem wir einen nennenswerten Teil Getreide aufnehmen können“, so der Geschäftsführer. An den bisherigen Standorten - das Unternehmen hat Filialen in Nienberge, Havixbeck und Nordwalde - sei eine Erweiterung schlecht möglich.

 

Dr. Josef Luislampe hofft, dass im Herbst 2010 der Betrieb in Altenberge bereits in Teilen beginnen kann. „Wir starten jetzt direkt mit der Bauleitplanung“, sagte Bürgermeister Jochen Paus die Unterstützung der Gemeinde zu.

VON UWE RENNERS, BORGHORST

 

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