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Nov
2009
Wo entsteht das nächste Baugebiet? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Noczynski   

WN 04.09.2008

 

Wo entsteht das nächste Baugebiet?

Altenberge. Wird es ein Baugebiet Lütke Berg IV geben? Diese Frage wurde im vergangenen Bauausschuss diskutiert. Auf der Tagesordnung stand die Erarbeitung eines Entwicklungs- und Planungskonzeptes für den Bereich Münsterstraße. „Die Situation an der Münsterstraße zu überdenken ist Anliegen aller Parteien“, leitete Bürgermeister Jochen Paus ein und bezog sich auf die Strecke von der L 874 in Richtung Havixbeck bis zu Hönighaus/Ecke Südstraße. Wie soll die Ortseinfahrt gestaltet werden und welche Firmen können sich noch ansiedeln sind nur zwei Fragen, die beantwortet werden sollen. Ein ebenso wichtiger Punkt ist die künftige Wohnbebauung. Norbert Reimann vom Planungsbüro Hahm aus Osnabrück nannte dabei einmal den Standort unterhalb des Krüsels bis hin zur Neuansiedlung von Leo Beckmann. Konkret wurde er für diesen Bereich allerdings nicht. Mehr konnte Reimann zu dem Gebiet zwischen Allee Alter Sportplatz/L874 und Münsterstraße sagen. Eine Wohnbebauung ist in diesem Gebiet „Lütke Berg IV“ machbar, aber mit großen Kosten verbunden. Das liegt an dem Lärm, der von den drei Straßen dorthin getragen wird. Ein Wall müsste bis zu zwölf Meter hoch werden, damit dort gebaut werden kann, berichtete Reimann. Auch der Landwehrbach, der durch das Gelände fließt, begrenzt die Möglichkeiten. Ihn umzulegen ist aufgrund des Höhenunterschiedes von rund zehn Metern von der Münsterstraße bis hin zu Allee kaum möglich, erklärte Reimann den Lokalpolitikern. Größere Kartenansicht Möglich ist am Rande des Gebietes auf jeden Fall die Ansiedlung von Gewerbe. „Dabei ist eher an Dienstleister zu denken“, so Reimann. Wie weit sich dies bis in Richtung vorhandener Wohnbebauung ziehen könnte, ließ der Planer offen.„Das sind alles nur vorausschauende Planungen, die von einem Rat, wenn er es denn will, beschlossen werden müssten“, sagte Bürgermeister Jochen Paus. „Ich glaube nicht, dass wir ein Quartier mit einem zehn Meter hohen Lärmschutzwall wollen“, machte er seine Meinung bereits deutlich und fand auch den bestehenden Wald dort schützenswert. „Der Baumbestand hat einen sehr großen Reiz dort“, so Paus. Zudem bestehe auch noch kein Handlungsbedarf, da in den vorhandenen Baugebieten noch 30 Grundstücke zur Verfügung stünden. „Das reicht bis 2009/2010“, so Paus. Wo die Entwicklung dann hingehe, müsse sorgfältig untersucht werden.

Donnerstag, 04. September 2008  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Altenberge)

 

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